Das passende Hörgerät finden: Bauformen, Kosten und Akustiker in Ihrer Nähe

Rund jeder Fünfte in Deutschland hört schlechter, als ihm lieb ist, doch viele warten Jahre, bevor sie etwas unternehmen. Diese Website erklärt, welche Hörgeräte es gibt, was sie kosten, was die Krankenkasse zahlt und wie das Probetragen abläuft. Wählen Sie Ihr Bundesland und Ihren Ort: Dort finden Sie Kosten, Ablauf und den Weg zum kostenlosen Hörtest in Ihrer Umgebung.

  • Kassengerät für 10 Euro ZuzahlungMit Verordnung vom HNO-Arzt
  • Probetragen ohne KaufzwangMehrere Modelle im Alltag testen
  • Fachgeschäfte in ganz DeutschlandOptik und Akustik, Ort für Ort

Hörgeräte bei KIND kostenlos testen

Orte10.752Ganz Deutschland
Landkreise400

Hörakustiker nach Bundesland

Welche Hörgeräte es gibt: die Bauformen im Überblick

Grundsätzlich gibt es zwei Familien. Hinter-dem-Ohr-Geräte sitzen hinter der Ohrmuschel und leiten den Schall über einen Schlauch oder über einen dünnen Draht mit Lautsprecher in den Gehörgang; sie sind robust, leistungsstark und am weitesten verbreitet. Im-Ohr-Geräte werden nach einem Abdruck des Gehörgangs gefertigt und sind dezenter, aber für starke Hörverluste weniger geeignet.

Innerhalb dieser Familien entscheiden Ausstattung und Energieversorgung: Batterie oder Akku, mit oder ohne Bluetooth, mit einfacher oder feiner Automatik. Welche Bauform zu Ihnen passt, hängt vom Hörverlust ab, von der Form Ihres Ohrs, von Ihren Händen und von Ihrem Alltag. Das zeigt am Ende nur das Probetragen.

Hörgerät auf Rezept: was die Krankenkasse übernimmt

Gesetzlich Versicherte haben alle sechs Jahre Anspruch auf eine Hörgeräteversorgung, wenn der HNO-Arzt eine behandlungsbedürftige Schwerhörigkeit feststellt. Die Kasse zahlt einen Festbetrag von gut 700 Euro je Ohr, darin sind Anpassung, Service und Reparaturen enthalten. Damit ist ein vollwertiges digitales Gerät bezahlt, Sie tragen zehn Euro Zuzahlung je Gerät.

Wer mehr Komfort möchte, etwa Akku, Bluetooth oder ein unsichtbares Gehäuse, zahlt die Differenz selbst. Privatversicherte und Beihilfeberechtigte bekommen je nach Tarif mehr oder weniger erstattet. Vor der Entscheidung steht immer das kostenlose Probetragen, bei dem mindestens ein aufzahlungsfreies Gerät dabei sein muss.

Vom ersten Hörtest bis zum eigenen Hörgerät: die Schritte

Ein kostenloser Hörtest beim Hörakustiker zeigt in einer Viertelstunde, ob überhaupt ein Hörverlust vorliegt. Ist das der Fall, stellt der HNO-Arzt die Verordnung aus. Danach misst der Akustiker genauer, wählt zwei oder drei Geräte aus und stellt sie auf Ihre Hörkurve ein.

Es folgen zwei bis sechs Wochen Probetragen im Alltag, mit Zwischenterminen für die Feinanpassung. Erst dann entscheiden Sie. Die Nachbetreuung läuft über Jahre: Reinigung, Filterwechsel, Nachstellen, wenn sich das Gehör verändert. Deshalb zählt die Nähe des Geschäfts zu Ihrer Wohnung mehr, als man zunächst denkt.

Hörgeräte-Ratgeber: alle Themen

  • Hörgeräte für Senioren
  • Hörgeräte zum Nulltarif
  • Hörgeräte mit Akku
  • Bluetooth-Hörgeräte
  • Im-Ohr-Hörgeräte
  • Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte
  • Unsichtbare Hörgeräte
  • Hörgeräte für Kinder
  • Hörgeräte mit Krankenkassen-Zuschuss
  • Hörgeräte Probetragen
  • Hörgeräte-Preise
  • Hörgeräte bei Tinnitus
  • Hörgeräte für Brillenträger
  • Hörgeräte-Batterien
  • Hörgeräte-Reparatur

Jedes Thema hat für jeden Ort eine eigene Seite mit Kosten, Ablauf und Tipps für den ersten Termin: Wählen Sie zuerst Ihr Bundesland.

Häufige Fragen rund ums Hörgerät

Ab wann braucht man ein Hörgerät?

Wenn Sie in Gesprächen oft nachfragen, den Fernseher lauter stellen als andere oder in Gruppen schnell ermüden. Medizinisch gilt ein Hörverlust ab etwa 30 Dezibel im Sprachbereich als versorgungswürdig. Ein kostenloser Hörtest schafft Klarheit.

Wie lange hält ein Hörgerät?

Fünf bis acht Jahre sind üblich. Die Krankenkasse zahlt nach sechs Jahren ein neues Gerät, bei deutlich verschlechtertem Gehör auch früher. Regelmäßige Reinigung und Pflege beim Akustiker verlängern die Lebensdauer.

Kann man Hörgeräte im Internet kaufen?

Ja, aber ohne Hörtest vor Ort, Anpassung auf Ihre Hörkurve und Nachbetreuung verschenken Sie das meiste, was ein Hörgerät kann. Verstärker von der Stange ersetzen keine Versorgung, und die Krankenkasse zahlt nur über einen Vertragsakustiker.

Wie gut hören Sie wirklich?

Ein kostenloser Hörtest dauert eine Viertelstunde und schafft Klarheit. Danach können Sie Hörgeräte unverbindlich im Alltag ausprobieren, auch Modelle zum Nulltarif, mit Akku oder mit Bluetooth.

  • ✓ Hörtest ohne Kosten
  • ✓ Probetragen im eigenen Alltag
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